Geschichten vermittelter Tiere
Bina

Bina

Liebe Tierfreunde der Arche Noah Teneriffa e.V.,

anbei ein paar Bilder, die Ihnen einen ersten Eindruck von Bina in ihrem neuen Zuhause vermitteln sollen. Ein schriftlicher Bericht mit noch mehr Bildern folgt in den nächsten Tagen. Heute nur so viel: Mit Bina haben Sie uns einen wahren Schatz anvertraut. Vielen Dank dafür.

Herzliche Grüße aus Sankt Augustin

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Update:

Die ersten fünf Monate mit Bina
Wirbelwind, Partygänger, Zicke; coole Socke, Sensibelchen; Selbstbewusste Hundedame, Spurenjägerin; fröhlich und verspielt; anhänglich, verschmust, Schlitzohr; Sturkopf, tief entspannungsfähig; Neidobjekt vieler Hundebesitzer.  

Wer hält sich denn eine derartig gemischte Hundemeute? Wir! Und wir brauchen uns auch nur einen Namen zu merken: Bina! Seit fünf Monaten ist sie nun bei uns und was sollen wir sagen – kein einziger Tag war langweilig. Ihr ganzes Wesen hat sie schnell zu einem Neidobjekt vieler unserer Hundebekanntschaften werden lassen.

Macht sich einer von uns für einen Spaziergang fertig, steht Bina bereits ganz aufgeregt an der Tür und kann es kaum erwarten, dass es nach draußen geht. Bina geht freundlich auf Menschen zu, sucht von Anfang an Kontakt zu anderen Hunden, alle müssen näher begutachtet werden. Seitdem sie frei laufen kann, ist das immer wieder schön mitzuerleben. Egal, ob große oder kleine Artgenossen: begegnen wir einer Gruppe, heißt es nur oh fein Party, ich bin dabei. Was zu Beginn für uns doch ein wenig aufregend war, ist mittlerweile nur schön mit anzusehen, weil sie sich mit (fast) allen gut verträgt.

Ist sie aber angeleint, und man lässt den Kontakt zu anderen angeleinten Hunden nicht zu, kann sie ganz schön sauer werden, das gilt auch, wenn die anderen Hunde sie ignorieren. Bei der Frage der Verwendung von Halsung oder Geschirr haben wir die Erfahrung gemacht, dass es mit Geschirr wesentlich entspannter ist. Wasser von oben oder von unten ist nicht ihr Ding. Um Pfützen wird ein großer Bogen gemacht, „lass Herrchen ruhig hindurchlaufen, ich gehe lieber drumherum“.  

Sie will geistig und körperlich gefordert werden. Dazu gehören draußen in erster Linie lange und interessante Spaziergänge mit vielen Hundebegegnungen. Suchspiele drinnen und draußen mag sie sehr gern, drinnen insbesondere das Verschleppen und Zerfetzen von Kartons (natürlich mit interessanten Inhalten).

Aus der Sicht von Bina: „Es hat geschneit, na und? Die Welt sieht halt weiß aus, hindert aber nicht beim Spaziergang. Ein ICE schießt aus dem Tunnel direkt nebenan oder fährt mit Getöse hinein. Ein Hubschrauber kreist über uns, ein Kleinflugzeug startet oder landet, na und? Herrchen regt sich nicht auf, also warum sollte ich mich aufregen? Es wird Staub gesaugt? Fein, da muss ich dicht dabei sein. Warum aber scheuchen meine Menschen mich eigentlich immer aus dem Weg, ich muss doch begutachten, ob die auch alles richtig machen. Knallerei an Silvester, ob im Freien am Abend erlebt oder später zu Hause bei heftigem Getöse: Meine Menschen sind entspannt, also warum sollte ich ein anderes Verhalten zeigen?“

Mit Hund haben wir noch nie einen ruhigeren Jahreswechsel erlebt. Aber die Fliege an der Wand; ein Gegenstand an einer Stelle im Haus, an der normalerweise nichts steht, also auch nichts dort zu suchen hat; eine imaginäre Störung, die nur für Bina erkennbar ist, gibt zunächst mal Anlass zu äußerster Vorsicht, und muss dann verbellt werden.

Allein bleiben geht noch gar nicht, Gott sei Dank gibt es Ausweichmöglichkeiten in der Nachbarschaft. War einer von uns abwesend, springt sie vor Freude erst mal um einen herum und will geknuddelt werden. Mit diesem fröhlichen Herumtoben beginnt auch jeder Tag, bevor es zur ersten Runde nach draußen geht.

Diesen Wirbelwind muss man aber auch tagsüber manchmal zur Ruhe zwingen. Mittlerweile werden diese Zeiten schon länger, offensichtlich scheint sie es wohl auch zu genießen. Und: So fest schlafend wie Bina haben wir noch nie einen Hund erlebt. Sie träumt auch erkennbar viel.
Schmusen ist ein Ausdruck ihrer großen Zufriedenheit. Am liebsten würde sie dabei vor allem in ihr Frauchen hineinkriechen. Aber auch spielerisches Raufen ist offensichtlich ein Hochgenuss. Wir können von Anfang an alles mit ihr machen. Überall anfassen ist kein Problem. Wir haben ihr sogar einmal etwas aus dem Maul herausgenommen. Gebürstet zu werden ist gleichbedeutend mit Streicheleinheiten, ebenso das Abrubbeln, wenn es geregnet hat. 

Ein erster Besuch beim Tierarzt (ein vergessener OP-Faden) war völlig problemlos, im Gegenteil: Beim nächsten zufälligen Gang an der Praxis vorbei wollte sie unbedingt wieder hinein. Diese positive Grundeistellung halten wir aufrecht, indem wir gelegentlich einfach mal nur zum Wiegen hineingehen.

Im Auto mitfahren ist vom ersten Tag eine selbstverständliche Angelegenheit. Auch die Transportbox (aus Alu) hat sie problemlos akzeptiert.
Ach ja, eines muss noch erwähnt werden: Sie hebt beim Pinkeln wie ein Rüde ein Bein. Manchmal kann sie sich nicht sofort entscheiden welches, dann muss erst einmal herum gehüpft werden. Wenn auch das nichts hilft, geht immer noch ein kurzzeitiger „Handstand“.
Wenn sie von allen Eigenschaften etwas an ihre Kinder weitergegeben hat, können sich deren Besitzer auf eine tolle Zeit freuen. Wir sind jedenfalls unbeschreiblich glücklich, dass wir sie haben. Dazu hat Bina uns ganz fest versprochen, dass es auch in Zukunft mit ihr nie langweilig werden wird.

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